Autor: Chriss Kühnl
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Freitag, den 27. Januar 2012 um 12:01 Uhr
Am heutigen 27. Januar jährt sich zum 67. mal die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee
In der Proklamation des Gedenktages vom 3. Januar 1997 sagte der damalige Bundespräsident Roman Herzog Folgendes: "Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt." Leider stellen wir fest, dass die Stadtverwaltung Brandenburg an der Havel mit ihrem Handeln, diesem Anspruch nicht gerecht wird. Die Gedenkveranstaltung beginnt um 10 Uhr am Vormittag an der Gedenkstätte für die Opfer der NS-Euthanasie am Parkplatz Neuendorfer Straße/Nicolaiplatz. Somit sind Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und letztlich auch alle Erwerbstätigen von einer Teilnahme ausgeschlossen.
Wir fordern die Stadtverwaltung auf, ihre Konzepte, zumindest den Beginn, für derartige Veranstaltungen zu überdenken! Wir meinen, allen Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt muss die Möglichkeit gegeben werden solche wichtigen Gedenkveranstaltungen zu besuchen. In diesem Zusammenhang verweisen wir auch noch einmal auf unsere beiden Workshops "gegen Rechts" am 1. und 8. Februar in der Zeit von 16.00 bis 19.00 Uhr im HdO.
Chriss Kühnl
Mitglied im Kreisvorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Brandenburg an der Havel