Autor: Marco Petig
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Samstag, den 09. Oktober 2010 um 18:58 Uhr
Polizeieinsatz nach Stahlspiel in der Innenstadt
Ausnahmezustand in der Brandenburger Innenstadt
Mehre Hundertschaften der Brandenburger Polizei mussten mehre sogenannte "Fußballfans" aus Potsdam zum, während und nach dem heutigen Spiel FC Stahl Brandenburg / Babelsberg 03 begleiten und anschließend einschreiten. Die zu einem Teil zugehörigen und sog. schwarzen Block in der Fanszene, wurden mit einer Sonderbahn der Verkehrsbetrieben Brandenburg an der Havel GmbH (VBBr) zum Hauptbahnhof gefahren – dieses Unterfangen erwies sich als sehr schwierig. Mit zahlreichen Unterbrechungen, hervorgerufen durch Krawalle, gelang es den Einsatzkräften, die „Fans“ in den Sonderzug, der Deutschen Bahn AG, nach Potsdam zubegleiten. Auf dem Vorgelände des Brandenburger Hauptbahnhofs versuchten sie sich mit den Einsatzkräften anzulegen – vergebens.
Schwerpunkte des Einsatzes waren die Gewährleistung einer friedlichen An- und Abreise beider Fangruppierungen sowie die Verhinderung von Straftaten. „Die im Vorfeld intensiv geführten Gespräche zwischen Polizei, Landesverband und Vereinen mündeten in einem friedlichen, weitestgehend störungsfreien Ablauf des Fußballspiels“, wie das Polizeipräsidium Potsdam mitteilte. An dem Polizeieinsatz waren insgesamt 160 Einsatzkräfte aus dem Schutzbereich Brandenburg sowie der LESE und Bundespolizei beteiligt. Die Polizei musste 1 Platzverweis aussprechen. Insgesamt mussten 6 Straftaten registriert werden, zu denen die Täter festgestellt bzw. ermittelt wurden. Bedingt durch die gefahrenabwehrende Begleitung der Gästefans in den öffentlichen Verkehrsmitteln kam es vereinzelt zu Verkehrsbehinderungen im Stadtgebiet Brandenburg an der Havel.
Im heutigen Landespokalspiel verliert der FC Stahl Brandenburg gegen Babelsberg 03 nach Verlängerung. Im Landespokalspiel der 2.Runde gab sich die Brandenburger Mannschaft erst in der Verlängerung geschlagen. 2:2 stand es zum Ende der regulären Spielzeit, bevor Babelsberg dann mit 2 Toren in der Verlängerung das Spiel zu seinen Gunsten entschied. Die Tore für den FC Stahl schossen Tarnow und Leimbach, wie der FC Stahl mitteilte.

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