Autor: Marco Petig
|
Donnerstag, den 02. Februar 2012 um 14:33 Uhr
Marienberg: Tauchen statt Schlittschuh fahren
Linke-Fraktionschef appelliert für ein Tauchbecken anstatt einer neuen Eishalle
Seit letztem Jahr steht die Frage der Nutzung des ehemaligen Wasserspeichers der Stadtwerke Brandenburg an der Havel GmbH auf dem Marienberg in der Diskussion. In einem Schreiben betont die LINKE aus der Havelstadt, dass sie gegen einem Bau einer so genannten Eishalle nach wie vor "skeptisch" gegenüber stehe und sich für ein Tauchbecken sich aussprechen würde. "Mit dieser Skepsis sind wir in den letzten Monaten nicht allein geblieben, denn sowohl unter dem Aspekt einer nachhaltigen und dauerhaften Betreibung einer solchen Anlage, als auch aus baulicher Sicht konnten die bisher bestehenden Bedenken zu diesem Projekt nicht ausgeräumt werden", verweist Linke-Fraktionschef Alfredo Förder.
Dennoch bot die dort befindliche Anlage und vor allem ihr gut erhaltener Zustand "genügend Chancen", gerade mit dem "Blick auf die BUGA 2015" und darüber hinaus, über andere Nutzungsmöglichkeiten "nachzudenken". "Deshalb wäre es für mich in diesem Rahmen sogar vorstellbar, wenn die seit Langem stillgelegte Anlage, statt in eine kaum Nutzbaren Eishalle, in ein hochwertiges, attraktives Tauchbecken umgebaut wird", ist sich Förster sicher und fügte hinzu: "Mit einer derartigen Investition könnten die Stadtwerke nicht nur alle Tauchbegeisterten in unserer Umgebung erfreuen, sondern quasi als touristisches Highlight auch komplette Sporttauchvereine hier und anderswo eine überregional beachtenswerte Übungsstätte zu Verfügung zu stellen".